Geschichte der Schützengilde

Archiv-Bilder

1957 - 1973

Auf den Bildern zu sehen:


Ludwig Städler, König 1961

Heinrich Müller, König 1957

Willi Burmeister, König 1963

Dr. Jürgen Schult, König 1973

Adolf Melzian, König 1965

Erich Weigt, König 1969

und viele andere Schützenbrüder

Die Berger Schützengilde wurde 1838 gegründet.


Betuchte Grundbesitzer gründeten eine Ackergilde. Heutzutage nennt man so etwas Genossenschaft.


Sie nannten sich Bürger. Es waren die Vorfahren der heutigen Bürgergenossenschaft.

Ihr Ansinnen war es, die Geselligkeit zu pflegen und den Umgang mit dem Gewehr zu üben, um im Ernstfall helfen zu können.


Aus der Chronik ist zu ersehen:


Es fand 1840 wegen einer Feuersbrunst, bei der fast der ganze Ort ab brandte und großer Not kein Schützenfest statt, anschließend 1847 wegen einer Missernte


1866 und 1867 war der Bruderkrieg zwischen Preußen und Österreich.In dem Jahr fielen viele Bergener in der entscheidenden Schlacht am 3 Juli 1866, so dass in den beiden Jahren kein Schützenfest stattfand.


Aufgrund des 1. Weltkrieges 1915-1920 und des 2. Weltkrieges von 1940 -1949 fand kein Schützenfest statt.


Im Jahr 1883 wurde der Schießstand, auf dem Grund der Bürgergenossenschaft gebaut.


1888 hatte die Schützengilde so viele Mitglieder, dass die Schützengilde in 2 Kompanien geteilt wurde.


In die 2. Kompanie kamen die jüngeren Schützenbrüder, die mit graugrüner Uniformjacke und einen Filzhut, der die gleiche Farbe hatte, gekleidet waren.

Die 1. Kompanie marschierte mit Frack und Zylinder. Sie bekamen aber im Jahr 1921 dann auch eine Uniform, in dunkelgrün mit dunkelgrünem Filzhut.


Jetzt ein Blick auf die Beiträge:

1908 wurde der Gildebeitrag von 3,50 auf 4,00 Mark erhöht.

In diesem Jahr wurde auch beschlossen, wer nicht mitmarschieren konnte, müsse ein ärztliches Attest, mindestens eine Woche vorher, vorlegen.


1920 wurde beschlossen dass ein Weihnachtsball stattfinden soll, und zwar immer am 3. Weihnachtstag (Am Tag nach dem Weihnachtsfest).

Die Einführenden mussten die Verantwortung für Anstand und Betragen übernehmen.


Am 7 Januar 1919 wurde der Schießstand Eigentum der Schützengilde Bergen.


1921 beschloss man das Schützenfest mit einem “Großen Zapfenstreich“ zu beginnen.


Bei der ersten Versammlung nach dem 2. Weltkrieg wurden 21 neue Schützenbrüder aufgenommen.

Erst jetzt durften sich alle männlichen Einwohner aus Bergen Dumme, ja sogar aus den Gemeinden bewerben.


Das Schützenfest fand nach alter Tradition wieder Mitte Juni statt.


1960 beschloss die Schützengilde den Schießsport aufzubauen und zu fördern, und trat dem deutschen Schützenbund bei.


1965 wurde dem Antrag für den Bau eines 50-m Schießstandes stattgegeben.


1967 wurde mit dem Bau des 50m Stands begonnen denn vorher hatten wir nur den 100- m Stand.


1969 wurde der neue Schießstand mit einem Pokalschießen eingeweiht.


1994 Planung und Baubeginn für die Erweiterung des Schießstandes mit einen Luftgewehrstand und Versammlungsraum.


1999 wurde dann dieser Bauabschnitt beim Kreiskönigsschießen eingeweiht.


2011 nimmt zum ersten Mal ein Schützenbruder der Schützengilde Bergen

an den deutschen Meisterschaften teil.


2012 Baubeginn für Toilettenräume und Abstellräume. Fertiggestellt zum Schützenfest 2013.


2013 starb der amtierende Obergildemeister Andreas Schneider.


2013 wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung Michael Mahlke

zum neuen Obergildemeister gewählt.

Die Schützengilde feiert sein 175 jähriges Bestehen.

Im Jubiläumsjahr nimmt die Schützengilde am größten Schützenfest der Welt, in Hannover teil.


2016 die erste Hochblende des 50 Meterstandes wurde erneuert, außerdem wurde eine Überdachung auf dem 100 Meterstand errichtet.

2018 Schützenfest ohne Schützenhaus und Schützenpark.

Dieses Schützenfest fand auf dem Mehrzweckplatz der Gemeinde statt mit Zelt und Schausteller.